Störtebeker Liekendeeler Hamburg e.V.

(Liekendeeler „Gleichteiler”)

Nach über 600 Jahren bleibt die Geschichte um Klaus Störtebeker, „den Robin Hood der Meere“, weiter lebendig. Es handelt sich um eine historische Persönlichkeit, die den Missständen seiner Zeit pragmatisch entgegenwirkte. Das möchte unsere Gemeinschaft auch, ohne dabei gesetzlos zu sein!

Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V. ist eine Crew von ebenfalls starken Persönlichkeiten, die sich stark für die Geschichte rund um die Legende Klaus Störtebekers interessieren.
Gibt es ihn wirklich, den legendären und sagenumwobenen Schatz von Störtebeker? Wir wissen es nicht. Noch nicht! Unser Wappen soll mit seinen Schwertern und der Schatzkiste als Symbol für unseren permanenten Kampf um Werte stehen.

Wir haben den Eindruck, dass in der heutigen Zeit die traditionellen menschlichen Werte immer mehr verlorengehen. So pflegen und vertreten wir echte Kameradschaft, Loyalität und Hilfsbereitschaft als Hauptmast unseres Schiffes. Der zweite Mast steht für soziale Kompetenz und die Gemeinnützigkeit. Hier engagieren wir uns in unserem Hamburg für hilfsbedürftige Menschen und Institutionen. Wir glauben, dieses sind Werte, für die es sich lohnt zu kämpfen. Natürlich stehen wir mit großer Überzeugung hinter unserer Sache, allerdings ohne jemals dabei dogmatisch zu sein oder zu werden. Jeder, der Spaß an unserer Idee hat und etwas seiner Zeit für dieses Engagement investiert, ist uns willkommen!

Wir würden uns freuen, Sie als Gast einer unserer nächsten Events, als Supporter, als Spender, als Fördermitglied oder als aktives Mitglied an Bord für den guten Zweck begrüßen zu dürfen.

 


 

Die Legende um Klaus Störtebeker

Klaus Störtebeker stammt vermutlich aus Wismar.

1380: Im „Verfestungsbuch“ der Stadt Wismar, ist festgehalten, wonach zwei Wismarer Bürger aus der Stadt gewiesen wurden, weil sie einem anderen in einer Schlägerei verschiedene Knochenbrüche zugefügt hatten. Der Betroffene wird als „nicolao stortebeker“ bezeichnet.

Angeblich hat sich der Freibeuterkapitän den Namen Störtebeker (Niederdeutschen von „Stürz den Becher“) wegen seiner Trinkfestigkeit als Spitznamen verdient.

1394 bis 1398: Ins öffentliche Bewusstsein trat Störtebeker nach der Vertreibung der Vitalienbrüder von Gotland als Kapitän der Liekedeeler.

Die Liekendeeler unterstützten ursprünglich König Albrecht von Schweden im Kampf gegen die dänische Königin Margarethe I. und betrieben dazu auch Seeräuberei in Nord- und Ostsee.

Am 15. August 1400 beurkundete Herzog Albrecht von Holland einen mit den Vitalienbrüdern geschlossenen Vertrag. Diesem zufolge nahm er 114 Vitalienbrüder auf und stellte sie unter seinen Schutz.

Am 22. April 1401 wurde er von einer hamburgischen Flotte unter Simon von Utrecht vor Helgoland gestellt, in der Seeschlacht nach erbittertem Kampf gefangen genommen und auf der „Bunten Kuh“ nach Hamburg gebracht.

Angeblich soll dieser Erfolg erst durch die Hilfe eines Verräters ermöglicht worden sein, der unbemerkt flüssiges Blei in die Steueranlage goss und damit Störtebekers Schiff manövrierunfähig machte – alternativ wird dies mit der Zerstörung des Hauptmastes durch Geschosse der „Bunten Kuh“ erklärt.

Klaus Störtebeker wurde am 20. Oktober 1401 mit rund 30 Gefährten, unter ihnen sein Steuermann Humbert Grobherz, auf dem Grasbrook bei Hamburg durch einen Scharfrichter namens Meister Rosenfeld enthauptet.

Der Legende nach soll Störtebeker vom Bürgermeister der Hansestadt Kersten Miles gestattet worden sein, dass all jene Männer überleben durften, an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeizugehen vermochte. An elf Männern schritt der Geköpfte vorbei, bevor ihm der Henker den Richtblock vor die Füße warf. Nach dem Sturz des Piraten brach der Bürgermeister allerdings sein gegebenes Versprechen, und alle 73 Seeräuber wurden enthauptet.

Die Köpfe wurden zur Abschreckung längs der Elbe aufgespießt. Hinterlassenschaften Störtebekers, wie sein berühmter Trinkbecher, wurden beim Großen Hamburger Brand 1842 zerstört.

Als man den Goldschatz der Likedeeler nicht finden konnte, wurde das Schiff an einen Schiffszimmermann verkauft. Als dieser die Säge ansetzte, um das Schiff zu zerlegen, traf er auf etwas Hartes: In den Masten verborgen war der Schatz, einer mit Gold, der andere mit Silber, und der dritte mit Kupfer angefüllt. Er ließ aus dem Gold eine Krone für den Turm der Hamburger St. Katharinenkirche anfertigen.

 


 

Zahlen und Fakten


Der Verein wurde im Jahre 2004 gegründet und ist seit 2012 gemeinnützig.


Der Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V. wurde bereits am 07.04.2004 in Hamburg-Winterhude gegründet (Liekendeeler = altdeutsch „Gleichteiler“). Mit dem Bescheid vom 01.06.2012 des Finanzamtes Hamburg-Nord ist unser Verein aufgrund seines Vereinszwecks offiziell als gemeinnütziger Verein eingestuft und anerkannt. Aus diesem Grunde sind Spenden an den Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V. gemäß § 10b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig und der Verein selbst gemäß §5 Abs. 1 Ziffer 9 KStG, von der Körperschaftssteuer befreit.

 


 

Unsere Satzung


Alle weitergehenden Informationen zu uns und unserem Verein können Sie in unserer Vereinssatzung nachlesen.


(Bitte klicken Sie bitte auf den unten stehenden Link, es öffnet sich ein PDF)

Satzung Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V.

 

 

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a) eine Überweisung auf unser separates Spendenkonto tätigen,
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Sollten Sie Interesse daran haben, sich persönlich für eine unserer  bestehenden Aktionen zu engagieren oder uns eine Idee/einen Kontakt für eine neue Aktion zu empfehlen, schreiben Sie uns gern eine Nachricht per E-Mail oder direkt über unser Kontaktformular.

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Seit 2012 ist die Gemeinnützigkeit unseres Vereins durch das Finanzamt Hamburg-Nord, mit Bescheid vom 01.06.2012, bestätigt. Somit sind wir in der Lage, Ihnen zur Vorlage beim Finanzamt eine Spendenquittung auszustellen. Egal, ob Sie uns als Privatperson, Firma oder Institution mit einer Geld- oder Sachspende unterstützen wollen. Für Geldspenden bis zu 200,- Euro dient Ihnen unsere vereinfachte Spendenbescheinigung.  die beigefügte Seite 2 dieser Urkunde, in Verbindung mit Ihrem Überweisungsbeleg, direkt als Spendennachweis für Ihre Steuererklärung (gem. §50 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. B EStDV). Bei Einzelspenden über EUR 200,- stellen wir Ihnen selbstverständlich eine separate Spendenbescheinigung aus.

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Patrick Neugebauer

1. Vorsitzender, Mitglied seit 2004

Marcus Stahmer

Mitglied seit 2005

 

Carsten Kähler

Schatzmeister, Mitglied seit 2006

Frank Schalk

Klabautermann, Mitglied seit 2004

Stefan Szemkus

2. Vorsitzender, Mitglied seit 2006

Thomas Schenk

Ehrenpräsident, Mitglied seit 2005

Ingo Hupach

Quartermeister, Mitglied seit 2004

Marcel Buck

Mitglied seit 2010

Martin Löhrke

Mitglied seit 2005

Marc Friedrich

Mitglied seit 2005

Dr. Panagoitis Doukas

Mitglied seit 2004

Tobias Stahmer

Mitglied seit 2004