Störtebeker Liekendeeler Hamburg e.V.
(Liekendeeler „Gleichteiler”)
Die Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V. sind eine Gemeinschaft engagierter Menschen, die sich von der Geschichte und den Werten der Liekendeeler inspirieren lassen. „Gleichteiler“ – so nannten sich die Gefährten Klaus Störtebekers, die sich für Gerechtigkeit einsetzten und Missstände ihrer Zeit mutig angingen. Diese Haltung greifen wir heute auf, jedoch selbstverständlich auf rechtlichem und sozialem Weg.
Unser Wappen zeigt Schwerter und eine Schatzkiste – ein Symbol für unseren Einsatz für Werte, die in unserer Gesellschaft oft verloren zu gehen scheinen: echte Kameradschaft, Verlässlichkeit, Loyalität und Hilfsbereitschaft. Sie bilden für uns den Rumpf unseres „Schiffes“. Die zwei Masten stehen für soziale Kompetenz und Gemeinnützigkeit, die uns antreiben und Orientierung geben.
Mit unserem Motto „Hamburger helfen Hamburgern“ setzen wir ein klares Zeichen. Unser Heimathafen ist die Seemannsmission Hamburg-Altona an der Großen Elbstraße. Von hier aus unterstützen wir Menschen und Einrichtungen in Hamburg, die Hilfe benötigen – direkt, unkompliziert und mit herzlichem Engagement.
Wir freuen uns über alle, die unsere Werte teilen und Lust haben, ein Stück ihrer Zeit oder Kraft einzubringen: als Gast bei unseren Events, als Unterstützer, Spender oder Fördermitglied. Wer unsere Idee mitträgt, ist bei uns jederzeit willkommen – an Bord ist immer Platz für neue Liekendeeler.
Die Legende um Klaus Störtebeker
laus Störtebeker, vermutlich aus Wismar stammend, gehört zu den bekanntesten Gestalten der norddeutschen Geschichte. Ende des 14. Jahrhunderts wurde er als Anführer der Vitalienbrüder – später Liekendeeler – berühmt. Diese Seefahrer unterstützten zunächst König Albrecht von Schweden im Konflikt mit Dänemark und betrieben zugleich Seeräuberei in Nord- und Ostsee. Ihr gemeinsames Prinzip: gerechtes Teilen unter allen.
Störtebeker wurde zu einem Symbol für Widerstand und Freiheit. Sein mutiges Auftreten und seine angebliche Großzügigkeit verliehen ihm den Ruf eines „Robin Hood der Meere“. Auch nach ihrer Vertreibung von Gotland 1398 führten die Liekendeeler ihren Kampf zur See fort – meist im Schatten der Hanse, die ihnen schließlich zum Verhängnis wurde.
1401 stellte eine hamburgische Flotte unter Simon von Utrecht Störtebeker vor Helgoland. Nach hartem Seegefecht geriet er in Gefangenschaft und wurde nach Hamburg gebracht. Am 20. Oktober 1401 erfolgte die Hinrichtung auf dem Grasbrook. Die dramatische Legende erzählt, der Bürgermeister habe versprochen, jene Männer zu verschonen, an denen Störtebeker nach seiner Enthauptung noch vorbeigehen könne. Angeblich schritt er an elf Gefährten vorbei – dennoch wurden später alle Piraten hingerichtet.
Der Mythos des Liekendeeler-Schatzes hält sich bis heute. Manche Überlieferungen berichten, das Gold sei einst in den Masten eines Schiffs versteckt gewesen – so gut verborgen, dass es erst Jahre später zufällig gefunden worden sein soll. Ob der Schatz wirklich existierte, bleibt ungeklärt und trägt zum mystischen Glanz der Figur Störtebeker bei.
Zahlen und Fakten
Der Verein wurde im Jahre 2004 gegründet und ist seit 2012 gemeinnützig.
Der Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V. wurde bereits am 07.04.2004 in Hamburg-Winterhude gegründet (Liekendeeler = altdeutsch „Gleichteiler“). Mit dem Bescheid vom 01.06.2012 des Finanzamtes Hamburg-Nord ist unser Verein aufgrund seines Vereinszwecks offiziell als gemeinnütziger Verein eingestuft und anerkannt. Aus diesem Grunde sind Spenden an den Störtebeker Liekendeeler Hamburg e. V. gemäß § 10b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig und der Verein selbst gemäß §5 Abs. 1 Ziffer 9 KStG, von der Körperschaftssteuer befreit.
Unsere Satzung
Alle weitergehenden Informationen zu uns und unserem Verein können Sie in unserer Vereinssatzung nachlesen.
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